UMTS Geschwindigkeit

Ähnlich wie bei der Kabeltechnik DSL gibt es auch beim UMTS-Mobilfunk große Unterschiede in der Geschwindigkeit beim Surfen.

Je nach Anbieter und Tarif surft man schneller oder langsamer. Das hängt davon ab, welche Zusatztechniken zur schnellen Datenübertragung das jeweilige UMTS-Mobilfunknetz bereitstellt. Klar ist in jedem Fall: die in der Werbung verwendeten Höchstgeschwindigkeiten sind reine Theorie und werden in der Praxis nie erreicht.

Surftempo in Theorie und Praxis

Denn in der Praxis wird die Geschwindigkeit, mit der man surft, von mehreren Faktoren beschränkt: Das ist beispielsweise  die Zahl der Menschen, die gerade eine Funkzelle nutzt oder der Abstand zum nächsten Mobilfunkmast.

In der Realität schwankt die Datenrate also stark. Im Durchschnitt kommt man in der Stadt tagsüber meist auf etwa ein bis zwei Megabit pro Sekunde. Selbst bei den beiden Spitzenreitern in Sachen Geschwindigkeit, Telekom und Vodafone kommt man nur ausnahmsweise über fünf Megabit pro Sekunde.

Zusatztechniken für schnelle Datenübertragung

Mit jeder Technik zur schnellen Datenübertragung, die zu UMTS hinzukommt, steigert sich die theoretisch maximal mögliche Geschwindigkeit. Unter dem Begriff HSDPA werden mehrere Stufen der schnellen Übertragungs-Technik zusammengefasst. Das Spektrum reicht von 1,8 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) in der ersten HSDPA-Ausbaustufe bis zu 14,4 Mbit/s in der schnellsten Version von HSDPA.

Schneller geht es nur mit HSPA+. Damit sind aktuell in Deutschland bis zu 21,6 Mbit/s möglich; in anderen Ländern sind schon Ausbaustufen von theoretisch bis 42 Mbit/s in Betrieb.

Autor: JG