24.06.2016

Das neue ZTE Blade V 7 unter der Lupe

Ein großes Event hat der chinesische Technologiekonzern um den Deutschlandstart des ZTE Blade V 7 gemacht. Im Borussia Park von Mönchengladbach hat das Unternehmen aus Fernost gleichzeitig auch eine Partnerschaft mit dem traditionsreichen Fußballverein vom Niederrhein verkündet. Was nun kann das neue Modell?

Zunächst ein paar nackte Zahlen. Es ist 146 x 72,5 mm groß, der Touchscreen mit Full-HD-Auflösung 5,2 Zoll und der Preis liegt bei etwa 250 Euro. Das Android Smartphone erinnert zunächst an das iPhone von Apple, doch der gewölbte Metallrücken ist ein originelles Merkmal des chinesischen Herstellers.

Das ZTE Blade V 7 bietet Platz für zwei SIM-Karten. Jedoch teilt es den Platz für die zweite SIM-Karte mit demjenigen einer microSD-Speicherkarte. Es kann alternativ also nur die eine oder die andere Karte benutzt werden. Das ist bedauerlich, da effektiv nur etwa 11 GB Speicherkapazität intern zur Verfügung stehen.

Android 6.0 (Marshmallow)

Das Betriebssystem ist ein Android 6.0 (Marshmallow), getragen von einem Octa-Core-Prozessor (Media Tek MT6753) mit einer Taktrate von 1,3 GHz. Die CPU verfügt über 2 GB Arbeitsspeicher.

Das LTE der Kategorie 4 erlaubt Downloads bis bis 150 MBits/s, damit werden eigentlich alle in Deutschland üblichen Frequenzbereiche unterstützt. Das Fehlen einer WLAN-Schnittstelle im Bereich 5 GHz trübt allerdings das Ergebnis.

Empfang nicht überragend

Die Tonqualität des ZTE Blade V 7 ist bei Anrufen sehr ordentlich für das Anhören von Musik oder Medieninhalten ist ein Headset oder externer Lautsprecher obligatorisch. Beim Antennenempfang hätte der Hersteller aber noch nachbessern müssen. Signalausfall insbesondere beim GSM-Netz der Deutschen Telekom sind nicht selten. Dort sind andere Geräte derselben Kategorie deutlich besser.

Die Hauptkamera hat eine Auflösung von 13 Megapixel und ist mit einem Dual-LED-Blitz ausgestattet. Das genügt den üblichen Anforderungen an ein Smartphone in dieser Preisklasse. Das Bedienungsmenü gestaltet sich jedoch etwas unübersichtlich und gewöhnungsbedürftig.

Die unabhängigen Tester bewerten das Modell insgesamt als untere Mittelklasse.

gl